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Erweiterung des Heinrich- Heine- Gymnasiums

Der geplante Zubau erweitert die bestehende Sporthalle zu einer Zweifeld-Halle mit weiteren angelagerten Nutzungen. Zugleich definiert er den nord-östlichen Zugang zum Schulgelände. Die Ergänzung der Sporthalle um eine Bühne mit Backstage-Bereich und die Kombination mit Unterrichtsräumen stellt eine logistische Herausforderung dar, bietet aber auch das Potential für eine verdichtete Nutzung mit vielfältigen Raumbeziehungen.
Bestimmend für den Entwurf war die Frage, wie in zwei unterschiedlichen Maßstäben räumliche Beziehungen organisiert werden können: Einerseits zwischen den unterschiedlichen Nutzungsbereichen des Neubaus, andererseits zwischen dem Neubau als Teil des Schulgeländes und seinem urbanen Kontext. Dabei galt es ein komplexes Raumprogramm mit Räumen ganz unterschiedlicher Größe und Qualität so zu organisieren, dass eine Nutzung der Sporthalle durch Vereine parallel zum Schulbetrieb möglich ist.
Alle Räume mit Ausnahme der um ca. 70 cm angehobenen Bühne werden ebenerdig angeordnet, so dass der ca. 9,40m hohe Kubus der Sporthalle im Norden und Osten um einen eingeschossigen Flachbau ergänzt wird. Der Lage des Gebäudes am Rand des Schulgeländes entsprechend sehen wir zwei unterschiedliche Eingänge vor: An der Westseite liegt – gegenüber der Grünfläche – der Eingang für die Schüler, von dem aus der Ganztagesbereich, die Unterrichtsräume sowie auch die Sporthalle erreicht werden können. An der Nord-Ost-Ecke, mit direktem Bezug zur Straße liegt der Eingang für die Vereinsnutzung.
Um eine optimale Nutzung der Zweifeld-Halle für Veranstaltungen zu ermöglichen, wird die Bühne mittig an der nördlichen Hallenwand positioniert und bildet mit dem Backstage-Bereich und dem Ganztagesraum eine Raumgruppe. Der Ganztagesraum kann – etwa bei besonderen Veranstaltungen – auch als Foyer und Garderobenbereich für die Aula genutzt werden.


Konkurrierendes-Vorplanungs-Verfahren 2017
Auslober SBH Schulbau Hamburg